Das Durchschnittsalter der Deutschen ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Dies bringt eine erhöhte Nachfrage nach modernen Gesundheitsdienstleistungen mit sich und lässt auch die Bedeutung der Medizintechnikhersteller als Arbeitgeber immer weiter wachsen. Die Gesundheitsbranche hat Hochkonjunktur. Dies hängt nicht zuletzt mit der rasanten Entwicklung der Medizintechnik zusammen, die es ermöglicht, dass Krankheiten frühzeitiger erkannt werden und mit immer besseren Methoden behandelt werden können.

Der medizintechnische Wirtschaftszweig ist einer der innovativsten, wachstumsstärksten und aussichtsreichsten, die es gibt. Die beruflichen Chancen für Absolventen der Medizintechnik, aber auch die der Wirtschaftswissenschaftler und Ingenieure sind derzeit ausgesprochen gut, ihre Einsatzmöglichkeiten sind äußerst vielfältig. Lediglich 15 Prozent der rund 125.000 Medizintechniker sind in der Forschung und Entwicklung tätig. Die meisten von ihnen arbeiten in der freien Wirtschaft, wo sie für die Produktion, Installation, Instandhaltung und Optimierung von medizinischen Geräten und Anlagen verantwortlich sind und chirurgische Instrumente reparieren. Zusätzlich übernehmen sie auch die Schulung des medizinischen Personals bei der Einführung neuer Apparate.

Der Gesamtumsatz, den die etwa 12.000 überwiegend mittelständischen Medizintechnik-Unternehmen mit der Entwicklung und Herstellung von Ärztebedarf erzielt wurde, liegt bei 28,4 Milliarden Euro. Umsatzstärkstes Unternehmen in Deutschland ist Fresenius Medical Care mit rechtlichem Sitz in Hof an der Saale. Auf Platz zwei rangiert die Siemens Healthcare GmbH, welche in Erlangen ansässig ist.

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