Verkehrsunfälle, Einbruch, Krankheit – die Risiken, die unser Alltag birgt, sind so vielfältig wie die Versicherungen, die im Schadensfall die Kosten übernehmen.

Prinzipiell lässt sich alles versichern – und mit dem wachsenden Angebot von Versicherungsleistungen steigt auch der Bedarf an Fachpersonal. Da das Durchschnittsalter der Versicherungsmakler sich um die etwa 50 Jahre bewegt, ist die Nachfrage nach jungen Fachkräften groß. Denn durch den demografischen Wandel sinkt nicht nur die Neukundenanzahl, sondern auch die Zahl der Mitarbeiter. Darauf reagieren Versicherungen, in dem sie zunehmend in Karriereprogramme, Weiterbildungsmöglichkeiten für ihr Personal investieren.

Etwa 550.000 Menschen sind bei deutschen Versicherern angestellt. Die meisten von ihnen sind in den Bereichen Produktentwicklung, Vertrieb oder Schadenmanagement tätig und machen die Branche zu einem der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren.

Die Berufe Versicherungsmakler und Versicherungskaufmann erfreuen sich auf dem Arbeitsmarkt nach wie vor großer Beliebtheit. Besonders gefragt sind in der Branche auch Wirtschaftswissenschaftler, Juristen, (Versicherungs-)Mathematiker und Experten für Risikomanagement.

Der wichtigste deutsche Versicherungsstandort ist München. Neben 60 anderen Versicherungsunternehmen hat hier einer der international bedeutendsten Erstversicherer seinen Hauptsitz – die Allianz Gruppe. Auf Platz zwei befindet sich Köln, wo ganze 54 Versicherungen – darunter AXA und Gothaer – beheimatet sind. Den drittgrößten Standort der deutschen Versicherungswirtschaft stellt Hamburg dar. Über 220.000 Menschen sind in der Versicherungsbranche der Hansestadt beschäftigt – zum Beispiel bei der HanseMerkur oder Ergo.

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