Gießen, Schmieden, Schweißen - Trotz immer wieder auftretender Krisen war die Metallbranche aus der deutschen Wirtschaft nie wegzudenken. Schließlich ist der Rohstoff Metall ein wichtiger Bestandteil zahlreicher Geräte und Konstruktionen, die wir im Alltag nutzen.

Abhängig von der gesamtwirtschaftlichen Situation sind qualifizierte Metaller sowohl in der Automobil- und Zuliefererindustrie als auch im Maschinenbau unverzichtbare Mitarbeiter. Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo Menschen produzieren, bauen oder wohnen. Nicht umsonst ist Deutschland der wichtigste Stahlhersteller der EU und der siebtgrößte Stahlproduzent weltweit. Fast 43 Millionen Tonnen Rohstahl werden hier jährlich produziert.

Hauptsächlich beschäftigt sich die Branche mit der Metallbe- und –verarbeitung. Herstellungsprozesse, aber auch die professionelle Wartung, Umgestaltung und Instandsetzung von Anlagen und Geräten stehen dabei im Mittelpunkt. Generell werden die Tätigkeiten in diesem innovativen Wirtschaftszweig in die folgenden verschiedenen Fachbereiche aufgliedert: Stahl- und Metallverarbeitung, Stahlindustrie, Nichteisenwirtschaft und Gießereiindustrie. Aus dieser Unterteilung ergeben sich zahlreiche spannende Berufs- und Einsatzfelder: Feinwerkmechaniker, Metallbauer, Goldschmied, Karosseriebauer, Konstruktionsmechaniker und Schlosser sind nur einige der vielen angebotenen Berufe, die sich auf unterschiedliche Art und Weise mit dem Werkstoff Metall auseinandersetzen.

Arbeit finden Experten im Bereich Metall unter anderem bei Stahlherstellern wie beispielsweise dem größten deutschen Industriekonzern Thyssenkrupp, der seinen Hauptsitz in Essen hat. Ebenfalls ein wichtiger Stahlkonzern ist die Salzgitter AG in Niedersachen.

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