Leichte Formbarkeit, Widerstandsfähigkeit und Flexibilität – all diese Merkmale weisen Kunststoffe auf, die sich seit dem 19. Jahrhundert zu vielseitigen und unverzichtbaren Werkstoffen entwickelt haben.

Ihre Einsatzmöglichkeiten sind beinahe endlos: Plastik findet sich in allen Bereichen des täglichen Lebens: 20 Prozent der in modernen Kraftfahrzeugen verarbeiteten Werkstoffe sind Erzeugnisse der Kunststofftechnik. Auch im Bauwesen kommt Kunststoff zum Einsatz – ob in Form von Rohren, Fensterrahmen oder als Dämmstoff. Doch vor allem auf dem Gebiet der Verpackungen sind Kunststoffe nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken.

So vielseitig wie der Kunststoff selbst und seine Einsatzgebiete sind auch die Tätigkeitsfelder in der Kunststoffindustrie. Hierzulande arbeiten etwa 375.000 Menschen in über 6.900 mit der Herstellung und Verarbeitung von Plastik beschäftigten Unternehmen. Insgesamt erwirtschaften sie einen jährlichen Umsatz von über 90 Milliarden Euro. So machen sie Deutschland zum größten Hersteller und Verarbeiter von Kunststoffen in Europa. Und dank des anhaltenden Trends zu Kunststofferzeugnissen sind die Zukunftsaussichten für Kunststofftechniker weiterhin positiv.

Die drei Kernbereiche der Kunststoffindustrie, in denen Kunststofftechniker zum Einsatz kommen, sind die Rohstoffherstellung, die Kunststoffverarbeitung sowie der Maschinen- und Werkzeugbau:

In der Rohstoffherstellung sind Kunststoffingenieure und Chemiker damit beschäftigt, für spezielle Anwendungen neue, zweckmäßige Materialien zu entwickeln. Darüber hinaus entwerfen sie Reglements zur Verarbeitung von Kunststoffen.

In der Verarbeitung von Kunststoff werden Ingenieure als Konstrukteure aktiv. Sie gestalten Bauteile und erzeugen Fertigteile aus den Werkstoffen.

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