Ein Leben ohne elektronische Datenverarbeitung (EDV) scheint heute nicht mehr vorstellbar. Nahezu alle modernen Gebrauchsgüter, Maschinen und Geräte – ob privat oder beruflich genutzt – sind Produkte der Informationstechnik (IT). Die digitale Welt unterliegt dabei einem ständigen Wandel, was die Entstehung immer neuer Berufsfelder für Fachinformatiker mit sich bringt.

Im Jahr 2014 waren knapp 890.000 Menschen in IT-Berufen beschäftigt. Der Bedarf an Informatikern ist enorm und wird auch in Zukunft weiter steigen. Schon heute haben Unternehmen Schwierigkeiten, hochqualifizierte Fachkräfte für die vielfältigen zu besetzenden Stellen zu finden. Besonders hoch ist die Nachfrage nach Software-Entwicklern mit Kenntnissen in den Bereichen Cloud Computing, Social Media, Big Data, Apps und mobile Webseiten. Aber auch eine Vielzahl an Administratoren und Anwendungsbetreuern wird gesucht.

Fast ein Drittel der in der IT-Branche Beschäftigten ist für die Konzeption, Erstellung und Installation von Hard- und Software-Lösungen oder EDV-Systemen verantwortlich. Hier werden vor allem Fachinformatiker und Informatiktechniker eingesetzt.

Ein gutes Viertel der IT-ler ist für die Softwareentwicklung und Programmierung zuständig, während sich ein Fünftel mit der IT-Systemanalyse, Anwenderberatung oder dem Vertrieb von IT-Produkten befasst. Mit der Konzeption, Einrichtung, Instandhaltung und Administration von Netzwerken, Datenbanken und Systemen ist ein weiteres Fünftel beschäftigt.

Etwas über 25 Prozent aller Informatikfachkräfte haben ihren Arbeitsplatz in den Ballungsgebieten Berlin, Hamburg, München, Frankfurt und Stuttgart. Doch da kaum eine Branche auf Informationstechnik verzichten kann, sind Computerfachkräfte auch in allen anderen Großstädten mehr als gefragt.

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