Auch wenn wir es aufgrund seiner Durchsichtigkeit bzw. Lichtdurchlässigkeit oft nicht bewusst wahrnehmen – der Werkstoff Glas kommt in vielen unserer alltäglichen Lebensbereiche vor. Besonders im Bereich der Architektur sowie der Forschung und Wissenschaft finden sich immer wieder neue Anwendungsmöglichkeiten für den Universalwerkstoff.

Mit seinen ungefähr 400 Glas produzierenden Unternehmen führt Deutschland die Glasindustrie in Europa an. Etwa 53.000 Menschen erwirtschafteten in dieser Branche im Jahr 2015 einen Umsatz von über 9 Milliarden Euro.

Die Produktion von Glasgegenständen umfasst sechs Teilbereiche: Die Gemengezubereitung, das Aufschmelzen der Rohstoffe, der Austreibung von entstandenen Blasen (auch Läuterung genannt), das Abkühlen, die Qualitätsprüfung und schließlich die Verpackung. All diese Produktionsschritte erfordern den Einsatz von qualifizierten Fachkräften.

So wie auch immer neue Einsatzmöglichkeiten für Glas und damit verwandte Materialien entstehen – wie zum Beispiel die Glaskeramik – entwickeln sich auch immer weitere neue Berufe, deren zentraler Gegenstand das Glas ist. Der vielseitige Werkstoff kann also nicht nur auf eine jahrtausendelange Geschichte zurückblicken, sondern bietet auch in Zukunft Perspektiven.

Vom Steingut zur Porzellanmanufaktur – Ein weiterer unverzichtbarer Werkstoff, der für zahlreiche Arbeitsplätze sorgt, ist die Keramik. Hier besteht Bedarf an Nachwuchskräften für die Bereiche Produktion, Zulieferer und Abnehmer. Ein stetig an Bedeutung zunehmendes Gebiet der Keramikindustrie ist dabei die technische Keramik. Sie beschäftigt sich mit Keramikwerkstoffen, die eine Optimierung hinsichtlich ihrer technischen Anwendungsmöglichkeiten erfahren haben und das Gegenteil von Dekorationskeramiken wie Porzellan bildet.

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