Das Steigen der Rohstoffpreise und der globale Klimawandel machen das Ergreifen von Maßnahmen für den Umwelt- und Klimaschutz unverzichtbar. Damit geht auch ein wachsender Bedarf an umweltfreundlich und ressourcenschonend hergestellten Produkten einher. Der Umweltschutz ist längst zum bedeutenden Wirtschaftsfaktor geworden und bietet sehr hohe Beschäftigungspotentiale. Die umweltfreundliche Erzeugung von Energie, die effiziente Nutzung von Rohstoffen sowie die nachhaltige Wasserwirtschaft haben sich als Zukunftsmärkte erwiesen. Die Umweltwirtschaft boomt – vor allem in Deutschland. Im Jahr 2013 war die Bundesrepublik der weltweit erfolgreichste Exporthändler von Umweltschutzgütern.

Eine Kernaufgabe der Umweltwirtschaft ist die Entwicklung eines klimaorientierten Systems der Energiewirtschaft, welches auf der effizienten Nutzung alternativer Energien fußt. Sie befasst sich damit, wie die Lebensgrundlagen der Erdbevölkerung möglichst lange erhalten werden können, um auch in Zukunft die Erfüllung ihrer Grundbedürfnisse zu gewährleisten.

Aufgrund der Tatsache, dass grüne Energien in den vergangenen Jahren ausgebaut, die Wiederverwertung von Abfallprodukten vorangetrieben und neue Umwelttechnologien entwickelt wurden, waren bereits im Jahr 2012 über 2 Millionen Menschen in der deutschen Umweltwirtschaft beschäftigt.

Wie in anderen Wirtschaftsbranchen sind auch auf dem Arbeitsmarkt der Umwelt- und Energiewirtschaft die Kenntnisse von Ingenieuren und Naturwissenschaftlern besonders begehrt. Aber auch Experten zahlreicher anderer Fachrichtungen sind gefragt: So werden zum Beispiel auch Wirtschaftswissenschaftler, Projektmanager, Juristen oder Vertriebsmitarbeiter gesucht.

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