Den Friseurbesuch, die Haushaltshilfe, die Taxifahrt, den Schlüsseldienst – Kennen wir als klassische Dienstleistung. Die Beratung eines Unternehmens, die Beratung von einem Life- und/oder Fitness-Coach, die Ernährungsberatung… Sind Dienstleistungen, die die zu erbringende Dienstleistung schon im Namen tragen, die Beratung. Eine App für die Möbel-, Wohnungs- und eine für die Jobsuche. Auch hinter diesem nicht mehr ganz so neuen Trend verbergen sich Dienstleistungen.

Die Branche der Dienstleistungen (oder auf Neudeutsch „Service“) ist weit gefächert. Vier von fünf Unternehmen in Deutschland sind Dienstleister (Dienstleistungsunternehmen). Denn neben den genannten Dienstleistungsbereichen, gewinnt das immaterielle Gut auch in der Industrie immer mehr an Bedeutung.

„Industrie 4.0“: Ein Produkt besteht heute aus einer Symbiose vieler Dienstleistungen. Von Organisation, zur Werbung, bis hin zum Verkauf und der informationstechnischen (IT) Begleitung und Unterstützung im Hintergrund. Fast jedes Unternehmen ist heutzutage auch ein wenig Dienstleister.

Von allen Arbeitnehmern in Deutschland sind circa 75% bei einem Dienstleistungsunternehmen beschäftigt. Und das aus gutem Grund. In der Dienstleistungsbranche lässt sich gutes Geld verdienen. Besonders im Bereich der Finanzen und Versicherungen winken lukrative Gehälter.