Vom Arzneimittel über Konservierungsstoffe bis zu den Textilfasern unserer Kleidung - in allen möglichen Bereichen des alltäglichen Lebens chemische Erzeugnisse und Prozesse zu nutzen ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Somit ist es nicht verwunderlich, dass die chemische Industrie in Deutschland im Jahr 2015 einen Gesamtumsatz von ungefähr 189 Milliarden Euro erwirtschaften konnte.

Die Chemiebranche vereint unter sich etwa 2.000 Unternehmen und bietet rund 446.000 Menschen einen Arbeitsplatz. Circa eine halbe Million findet zusätzlich bei Zulieferern und Dienstleistern eine Beschäftigung.

Ob als Chemielaborant oder Experte des Chemieingenieurwesens – sie alle arbeiten daran, Stoffe zu analysieren, chemische Verbindungen zu untersuchen oder herzustellen und spezielle Verfahren zu deren Weiterverarbeitung zu entwickeln.

Die meisten Chemiker finden sich nach ihrem Studienabschluss in der Pharmabranche wieder. Viele sind auch in der Ölbranche, bei Kosmetikherstellern oder Kunststoffproduzenten tätig. Doch nicht nur hier gibt es Arbeitsplätze in der Chemiewirtschaft: Ob Spezialist für analytische oder organische Chemie – die Aufgabenfelder für Chemie-Absolventen sind breit gefächert: Sie erstrecken sich von der Verfahrenstechnik über das Marketing bis zum Produktmanagement des chemischen Gewerbes.

Besonders hohe Chancen haben Bewerber im Bundesland Nordrhein-Westfalen: Hier sind 420 Chemieunternehmen ansässig, die über 30 Prozent des gesamtdeutschen Umsatzes erwirtschaften. Zu den umsatzstärksten Chemiekonzernen zählen die auf chemische und pharmazeutische Industrie spezialisierte Bayer AG mit Sitz in Leverkusen sowie die Henkel AG & Co. KGaA mit Hauptsitz in Düsseldorf, die ihre Schwerpunkte auf die Bereiche Wasch- / Reinigungsmittel, Kosmetik / Körperpflege und Adhesive Technologies legt.

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