Bagger, Bohrer, Bauzaun – das Baugewerbe prägt vielerorts das Stadtbild. In Deutschland beschäftigt es 1,91 Millionen Menschen und ist damit ein wichtiger Wirtschaftszweig.

Das Bauwesen teilt sich auf in die Bereiche Tiefbau, Hochbau und Ausbau und bietet Architekten, Bauingenieuren und Handwerkern spannende und bedeutsame Beschäftigung.

Im Tiefbau befassen sind die entsprechenden Fachkräfte vorranging mit Arbeiten im Erdreich: Sie verlegen beispielsweise Strom-, Wasser- und Gasleitungen, erneuern Bahngleise oder erschaffen Straßen und Autobahnen.

Beim Hochbau steht das Aufstellen von Gerüsten, der Bau von Mauern und das Hochziehen von Gebäuden im Vordergrund.

Der Ausbau ist schließlich für den Feinschliff zuständig. Wände werden eingezogen und Räume fertiggestellt, bevor letztendlich Fußbodenbeläge verlegt werden.

So verschieden wie die drei Hauptbereiche des Bauwesens sind auch die Berufsfelder, die es zu bieten hat. Es gibt die Möglichkeit, sich in einer Baufirma in einem von ganzen 17 Handwerksberufen ausbilden zu lassen und sich anschließend durch vielfältige Fortbildungen für eine perspektivenreiche Zukunft weiter zu qualifizieren.

Dennoch: Zwar ist der durch den demographischen Wandel bedingte Fachkräftemangel kein bauspezifisches Problem, er macht sich in der Bauwirtschaft allerdings besonders bemerkbar. Der Wettbewerb um kompetentes Personal wird immer größer. Vor allem Bauingenieure werden händeringend gesucht.

Ein Überangebot herrscht hingegen im Berufsstand der Architekten. Die wirtschaftliche Lage der Architekturbüros ist schwierig. Zu viele Absolventen drängen auf dem Arbeitsmarkt, die sich mit der gestaltenden, technischen, wirtschaftlichen Planung von Baukunst beschäftigen möchten.

Insgesamt bietet die Bauwirtschaft jedoch relativ positive und stabile Zukunftsperspektiven. Gebaut wird schließlich immer.

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