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Kostenexplosion im Recruiting: Das kommt in 2023 auf Sie zu

Die Inflation in Deutschland hat ohne Wenn und Aber alle Rekorde gebrochen – wir sprechen von einem Höchststand seit etwa 70 Jahren. In den letzten Monaten erhöhten sich die Preise in vielen Verbrauchersegmenten sprunghaft um bis zu 10 Prozent. Nicht nur Sprit oder Lebensmittel, auch viele Dienstleistungen sind teurer geworden. Zum Beispiel im Recruiting. Es gibt nichts zu beschönigen: Unternehmen werden 2023 tiefer in die Tasche greifen müssen, um ihren Personalbedarf zu decken. Doch Budgets sind oft knapp und der Arbeitsmarkt ist komplexer denn je. Nie war daher eine hochspezialisierte Personalbeschaffungsstrategie wichtiger. Nur so können Sie Kosten vermeiden..

Auslöser der Kostenexplosion

Die Energiekrise und der Krieg in der Ukraine haben die Preise in den letzten Monaten in fast allen Branchen steigen lassen. Nach einem Inflationshöchststand im Oktober von mehr als 10 Prozent, mildert sich die Kurve zwar wieder etwas ab. Dennoch werden auch nach der Jahreswende massive Preissteigerungen in vielen Bereichen zum Alltag gehören.

Auch im Recruiting werden die Preise im Jahr 2023 nach oben gehen. Dafür gibt es verschiedene Gründe:

  • Zum einen sind Personalbeschaffungs-Dienstleister selbst von den signifikant steigenden Stromkosten betroffen – die eigenen Bürogebäude müssen schließlich weiterhin beheizt werden.

     

  • Zum anderen sind Recruitingspezialisten auch Arbeitgeber mit Fürsorgepflicht. Viele versuchen derzeit, den Kaufkraftverlust Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Zuschüssen zum Gehalt auszugleichen.

     

  • Hinzu kommt, dass viele Dienstleister aus dem Recruitingsektor Services von Partnern einkaufen und weiterverkaufen. Und auch diese sind teurer geworden.

Steigende Kosten werden an Kunden weitergegeben

Die gestiegenen Kosten werden nun an Kunden weitergegeben – eine logische Konsequenz. Aber was kommt auf Personalsuchende in 2023 zu? Mit welchen Kosten müssen sie rechnen? Hierauf gibt es noch keine eindeutigen Antworten. Zwar kommt die Intelligence Group in ihrem neuesten Newsletter zu dem Ergebnis, dass im Recruitingsektor mit einer Preisexplosion um die 30 Prozent zu rechnen ist, doch diese Berechnung erscheint wegen der bisher deutlich niedrigeren Preisanpassungen vieler Recruiting-Dienstleister, doch als zu hoch gegriffen. Erste Schätzungen von Personalmarketingagenturen belaufen sich auf ein Plus im unteren zweistelligen Bereich, das Arbeitgeber künftig für den Einkauf von Recruiting Services zusätzlich berappen müssen.

Stellenanzeigen werden teurer

Vor allen Dingen Stellenanzeigen werden teurer. Darauf lieferte das Jobportal StepStone bereits im Mai 2022 einen ersten Vorgeschmack, als es bestimmte Anzeigenprodukte zwischen 3,8 und 10 Prozent verteuerte. Preissteigerungen wie diese dürften für so manches Unternehmen allerdings eine immense Herausforderung bedeuten. Insbesondere bei kleineren und mittelständischen Playern sind Recruiting-Budgets traditionell knapp bemessen.

„Der Fachkräftemangel ist gekommen,
um zu bleiben“.

Was ist die Lösung für bestehende Herausforderungen?

Weniger Kandidat*innen, knappe Mittel und steigende Kosten – ein unlösbares Dilemma? Nicht zwingend. Mit einem sehr zielgerichteten Recruiting dürfte auch im Jahr 2023 noch vieles gehen. Dazu müssen Sie als Recruiter*in allerdings Ihre Strategie überdenken. Bedenken Sie zum Beispiel: Die Stellenanzeigenschaltung auf Jobbörsen ist schon seit Jahren nicht mehr so effektiv, wie sie einmal war. Es gibt immer weniger aktiv suchende Talente auf dem Markt. Laut einschlägiger Studien können gerade einmal 20 Prozent der Talente noch über Stellenanzeigen erreicht werden, während die restlichen 80 Prozent über andere Kanäle angesprochen werden müssen.

Dennoch ist die Stellenanzeigenschaltung für viele Unternehmen nach wie vor der wichtigste Eckpfeiler in der Personalbeschaffung. Auf diese Weise binden Sie aber viel Budget an Kanäle, die zunehmend ineffizienter werden. Unser Tipp: Fokussieren Sie sich stattdessen in Ihrer Personalbeschaffung viel stärker als bisher auf passive Talente.

Warum Sie stärker auf Active Sourcing setzen sollten

Hier ist Active Sourcing das Mittel der Wahl. Das ist die zielgerichtete Direktansprache von Talenten. Diese kann über einen Headhunter abgewickelt werden. Aber das ist meist recht teuer und zeitintensiv. Eine wesentlich effizientere und budgetschonendere Methode ist hingegen Active Sourcing as a Service. Das Prinzip: Eine künstliche Intelligenz sucht im WWW nach passenden Kandidatinnen und Kandidaten für Ihre Vakanz – in Businessnetzwerken, Social Media oder Talent Pools. Diese analysiert den bisherigen Werdegang, besondere Erfahrungen und bildet sogar künftige berufliche Pläne en Detail ab. Dann erfolgt der Abgleich. Wie gut passt ein Talent zu einer ausgeschriebenen Stelle?

Final für die Direktansprache qualifiziert werden Kandidatinnen und Kandidaten dann durch menschliche Talent Manager*innen. Diese sprechen mit den ausgesuchten Kandidat*innen, validieren sie und erzeugen daraus eine Liste mit den Personen, mit denen Sie direkt Bewerbungsgespräche vereinbaren können. Oft geht das innerhalb weniger Tage. Mission accomplished: Sie finden schnell Ihren Perfect Match und verbrennen kein unnötiges Budget.

„Ein effizientes Recruiting im Jahr 2023 setzt eines voraus: Umdenken“.

Rüsten Sie sich für ein zielgerichtetes Recruiting in 2023

Unser Fazit: Ein effizientes Recruiting im Jahr 2023 setzt eines voraus: Umdenken! Shiften Sie Ihre Recruting-Budgets von weniger erfolgversprechenden auf erfolgversprechendere Methoden um. Konkret bedeutet das: Legen Sie nicht mehr den Hauptfokus auf die Stellenanzeigenschaltung, sondern auf ergänzende Services wie Active Sourcing. So finden Sie auch in Zeiten leerer Kassen und steigender Kosten die Traumbesetzungen für Ihre Vakanzen. Versprochen!


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