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Vorbereitung aufs Vorstellungsgespräch: 9 Tipps für dein Jobinterview

Du hast eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch? Herzlichen Glückwunsch, das ist schon einmal ein großer Erfolg! Das bedeutet, die angegebenen Qualifikationen in deinem Profil haben überzeugt. Das Unternehmen ist gespannt darauf, dich persönlich kennenzulernen.

Dein neuer Job ist zum Greifen nah. Um den sprichwörtlichen Sack zuzumachen, ist Vorbereitung die halbe Miete. Zum Glück laufen die meisten Vorstellungsgespräche ungefähr gleich ab, so dass du dich nicht überraschen lassen musst und dir vorab schon einige Gedanken machen kannst.

Hier ist die Checkliste zur optimalen Vorbereitung deines Bewerbungsgesprächs:

Im Einzelnen bedeutet das Folgendes:

1. Plane genug Zeit zur Vorbereitung ein

Je gründlicher deine Vorbereitung, desto größer ist die Selbstsicherheit, mit der du ins Bewerbungsgespräch gehst. Darum ist es wichtig, dir genug Zeit zu nehmen, dich mit dem konkreten Job und dem Unternehmen auseinanderzusetzen – und natürlich auch mit der Frage danach, warum diese beiden besonders gut zu dir passen. Für Personaler*innen ist ein Jobinterview eine alltägliche Situation – sie merken sehr genau, ob du dich im Vorfeld mit dem Unternehmen vertraut gemacht hast und nehmen so auch dein ehrliches Interesse zur Kenntnis.

2. Sammle Informationen

Nicht nur du musst zum Unternehmen passen, sondern das Unternehmen auch zu dir(!). Darum nutze deine Vorbereitungsphase dazu, herauszufinden, wofür das jeweilige Unternehmen steht und welche Firmenphilosophie es pflegt. Dazu knöpfst du dir als erstes die Unternehmens-Homepage vor. Hier findest du auch alle anderen Zahlen und Fakten, über die du ungefähr Bescheid wissen solltest: Branche, Produkte, Standorte, aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen. Hier kann sich auch ein Blick in die Tages- und Wirtschaftspresse lohnen, um neutrale Informationen über aktuelles Geschehen zu erhalten.

3. Kenne deine Bewerbungsunterlagen

Nimm noch einmal die Stellenanzeige zur Hand und lies dir die Jobbeschreibung durch. Im Abgleich mit deinen eingereichten Bewerbungsunterlagen kannst du dir genau die richtigen Argumente zurechtlegen für DIE Frage in Vorstellungsgesprächen: Warum bist du die richtige Person für den Job? Vergewissere dich dabei, dass du keine Stationen in deinem Werdegang durcheinanderbringst und dass du in der Lage bist, einen roten Faden zu spinnen, der dich folgerichtig zu eben diesem Unternehmen führt.

4. Bereite deine Selbstpräsentation vor

Der Klassiker im Jobinterview: “Erzählen Sie doch mal etwas von sich”. Eine bewährte Formel für eine solche Selbstpräsentation im Vorstellungsgespräch lautet “Ich bin, ich kann, ich werde”: Lass’ dein Gegenüber wissen, mit wem er/sie es zu tun hat, gib einen kurzen Abriss über deine Ausbildung und Berufserfahrung(en). Zum Schluss zeigst du auf, welche Alleinstellungsmerkmale dich auszeichnen und wie du diese im angestrebten Job einsetzen wirst, um das Unternehmen weiter nach vorne zu bringen. So wird aus der für viele unangenehmen Selbstanpreisung schnell die Gelegenheit, Persönlichkeit zu zeigen und dein Gegenüber für dich zu gewinnen.

 

5. Mach' dir deine Stärken und Schwächen bewusst

Um dich authentisch präsentieren zu können, solltest du dir deiner Stärken (, die du in deiner Selbstpräsentation betonst), aber auch deiner Schwächen bewusst sein. Sei auch gefasst auf sogenannte Stressfragen, welche häufig auf mögliche Schwächen oder eventuelle Lücken im Lebenslauf abzielen. Hier hilft es, vorab ein paar smarte, charmante Antworten zu formulieren und vor allem Ruhe zu bewahren. Fragen nach Schwächen sollen in den allermeisten Fällen nicht dein Selbstbewusstsein mindern, sondern deine Schlagfertigkeit, deine Kreativität und dein Verhalten in Stresssituationen auf die Probe stellen.

6. Hab' eigene Fragen im Gepäck

Wann immer du die Chance hast, Rückfragen zu stellen – nutze Sie!
Mit intelligenten Fragen unterstreichst du dein aufrichtiges Interesse am Job und stellst deine gute Vorbereitung unter Beweis. Außerdem erfährst du so aus erster Hand wichtige Informationen über deinen potenziellen neuen Job sowie das Unternehmen und erhältst Anhaltspunkte, ob du bei diesem Arbeitgeber wirklich gut aufgehoben sein wirst.

7. Beachte den Dresscode

Wer im angemessenen Outfit zum Vorstellungsgespräch erscheint, hat von Anfang an bessere Karten. Noch bevor du den ersten Satz ausgesprochen hast, hast du bereits Respekt, ein gewisses Maß an Zugehörigkeit, Empathie und deinen eigenen Anspruch demonstriert.
Im Zweifelsfall gilt die Faustregel: Lieber overdressed als underdressed. Orientier’ dich am besten am Kleidungsstil von Mitarbeiter*innen der Branche des Unternehmens und stelle dir rechtzeitig ein Outfit zusammen, in dem du dich wohlfühlst.

8. Plane deine Anreise

Indem du dich im Vorfeld über deine konkrete Anreise zum Vorstellungsgespräch informierst, kannst du dir einigen Stress ersparen. Mache dich mit Anfahrtswegen und -zeiten vertraut, überprüfe eventuell die Parkplatzsituation vor Ort, plane Zeitpuffer mit ein und lege dir am besten auch Ausweichrouten zurecht – man kann nie wissen. Optimalerweise kommst du dann 10-15 Minuten vor deinem Vorstellungstermin am vereinbarten Ort an.

9. Keine Panik – es ist ein Gespräch, keine Prüfung

Es ist leichter gesagt als getan, aber: Mach dich nicht verrückt. Denn Authentizität ist viel wichtiger als Perfektion. Und: Nicht nur du hast dich von deiner besten Seite zu zeigen. Auch das Unternehmen sollte sich bemühen, dich zu überzeugen! Nimm den Namen deines Termins ernst: Im besten Fall entsteht ein entspanntes Gespräch – ein lockerer Austausch auf Augenhöhe zwischen dir und deinem Gegenüber – keine einseitige Prüfungssituation.

Wenn du dir die Punkte dieser Checkliste zu Herzen nimmst, kann dir nichts passieren.
Wir wünschen dir für dein Vorstellungsgespräch viel Erfolg!


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