Stoffe, Kleidung, Stile – die Modebranche setzt Trends. Doch nicht nur das: Darüber hinaus schafft sie mit Nadel und Faden auch eine Vielzahl an Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten.

Die innovative Textil- und Bekleidungsbranche befasst sich vorrangig mit dem Entwurf, der Ausgestaltung und Herstellung verschiedenster Bekleidungsstücke und Gewebe jeglichen Ursprungs. Knapp 130.000 Menschen sind in der deutschen Modebranche in unterschiedlichen Berufsfeldern beschäftigt.

Beispielsweise sind Änderungsschneider für die Reparatur und maßgerechte Änderung von Kleidung zuständig.

Der Produktgestalter Textil verantwortet den Entwurf von Mustern, welche hinterher in den ungefähr 1.400 Textilunternehmen hergestellt werden.

Das Modemanagement beschäftigt sich größtenteils mit dem Produktmanagement der Textilhersteller. Hier ist es wichtig, Modetrends frühzeitig zu erkennen und für deren rasche Umsetzung im Unternehmen zu sorgen.

Aber auch Ingenieure der Textiltechnik sind gefragt. Sie planen, steuern und kontrollieren die Produktionsabläufe in der Textilindustrie und nehmen hier häufig leitende Positionen ein. Darüber hinaus entwickeln und optimieren sie neue Fertigungsverfahren.

Am größten ist die Nachfrage nach qualifizierten Nachwuchskräften jedoch im Bereich der technischen Textilien, welche für die Herstellung vieler Hightech-Produkte wie Autos und Flugzeuge, aber auch für die Produktion von Schutzanzügen benötigt werden. Ungefähr 60 Prozent des jährlichen Gesamtumsatzes der Textilindustrie in Höhe von 32 Milliarden Euro werden hier erwirtschaftet. Damit führen deutsche Textilhersteller den weltweiten Markt auf diesem Gebiet an und halten stets Ausschau nach kompetenten Mitarbeitern.

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