{"id":88,"date":"2017-02-28T12:37:01","date_gmt":"2017-02-28T10:37:01","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.hijob.me\/?p=88"},"modified":"2022-03-03T12:06:40","modified_gmt":"2022-03-03T11:06:40","slug":"mobile-recruiting-fehlanzeige-statt-moderner-stellenanzeige","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hijob.me\/blog\/archiv\/mobile-recruiting-fehlanzeige-statt-moderner-stellenanzeige\/","title":{"rendered":"Mobile Recruiting: Fehlanzeige statt moderner Stellenanzeige"},"content":{"rendered":"<p>Die mobile Internetnutzung ist l\u00e4ngst zum festen Bestandteil unseres allt\u00e4glichen Lebens geworden. Wenn wir via Smartphone und Tablet shoppen gehen, Kinokarten reservieren oder den n\u00e4chsten Urlaub buchen k\u00f6nnen, wieso sollte sich nicht auch ein neuer Job online ergattern lassen? Die digitale Jobsuche ist jedenfalls bereits seit geraumer Zeit Usus. Und das eben nicht ausschlie\u00dflich am station\u00e4ren Computer, sondern immer \u00f6fter mithilfe mobiler Endger\u00e4te. Im Oktober 2016 wurden Webseiten weltweit sogar h\u00e4ufiger mit tragbaren Kommunikationsger\u00e4ten aufgerufen als per Desktop. Auf der Suche nach interessanten Stellenangeboten greifen ganze 77 Prozent der potentiellen Bewerber zum Smartphone. Aber lediglich 5 Prozent von ihnen haben sich tats\u00e4chlich schon einmal online beworben. Die Devise \u201eMobile First\u201c hat also durchaus ihre Berechtigung, erf\u00e4hrt aber im heutigen Personalmarketing immer noch keine zeitgem\u00e4\u00dfe Umsetzung.<\/p>\n<h3>Mobile Recruiting: Was ist das?<\/h3>\n<p>Im Bereich der Personalbeschaffung hat sich in den letzten Jahren ein grundlegender Wandel vollzogen. Die Printanzeige hat ausgedient. Die vormals als unseri\u00f6s verschriene E-Mail-Bewerbung ist heute gang und g\u00e4be. Doch auch sie wird den Anspr\u00fcchen der sogenannten Digital Natives und anderer Mobilnutzer immer seltener gerecht.<br \/>\nAus der beinahe selbstverst\u00e4ndlichen Inanspruchnahme mobil-optimierter Angebote in allen m\u00f6glichen Bereichen des Alltags erw\u00e4chst eine Erwartungshaltung: Wieso sollten wir bei Bewerbungsprozessen auf den Komfort von One-Click-L\u00f6sungen verzichten? Wieso wird es uns zugemutet, uns durch komplizierte Bewerbungsformulare zu w\u00fchlen, die wir letztendlich nur am heimischen PC ausf\u00fcllen k\u00f6nnen? Wieso sollten wir unn\u00f6tige, zeitraubende Umwege durch Medienbr\u00fcche in Kauf nehmen?<br \/>\nSo entwickelte sich die technikgest\u00fctzte Form der Personalbeschaffung, bei der die Ansprache der Bewerber \u00fcber mobile Ger\u00e4te erfolgt.<br \/>\nF\u00fcr Unternehmen gilt es, ihren Kandidaten einen m\u00f6glichst schnellen Bewerbungsprozess zu bieten und sie mittels moderner Online-Technologien dort abzuholen, wo sie sich online vorwiegend bewegen \u2013 auf ihren Mobilger\u00e4ten. Mobile Recruiting kann ein n\u00fctzliches Werkzeug sein, um geeignete Kandidaten auf sich als Unternehmen aufmerksam zu machen und sich als fortschrittlicher Arbeitgeber zu pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>Moderne Prozesse sind kein Hype. Sie sind nicht nur w\u00fcnschenswert, sondern zwingend notwendig, um qualifizierte Fachkr\u00e4fte zu gewinnen. Ziel des Mobile Recruiting ist es, dem Kandidaten den gesamten Bewerbungsprozess \u2013 von der Stellenanzeige, \u00fcber notwendige Informationen zu rekrutierenden Unternehmen, bis hin zum Verschicken der Unterlagen \u2013 unkompliziert und angenehm per Mobilger\u00e4t zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<h3>Unternehmen hinken den Bed\u00fcrfnissen ihrer Kandidaten weit hinterher<\/h3>\n<p>Obwohl das Thema Mobile Recruiting bereits seit geraumer Zeit in aller Munde ist, sieht die Realit\u00e4t in den Personalabteilungen oftmals noch ganz anders aus. Viele Unternehmen scheuen die technische Anpassung der eigenen Karriereseiten nach wie vor, da diese wertvolle Zeit und Ressourcen in Anspruch nimmt.<br \/>\nEine aktuelle <a href=\"https:\/\/wollmilchsau.de\/downloads\/mobile-recruiting-studie-2016-de\/\">Studie<\/a> belegt, dass gerade einmal 44 Prozent der gro\u00dfen Personaldienstleister \u00fcber eine f\u00fcr Mobilger\u00e4te optimierte Karriereseite verf\u00fcgen. Dar\u00fcber hinaus warten mehr als die H\u00e4lfte (55 Prozent) der Unternehmen mit altert\u00fcmlichen Bewerbungsformularen auf, die per Smartphone oder Tablet nicht angemessen zu nutzen sind. Demgegen\u00fcber steht eine repr\u00e4sentative Umfrage, welche besagt, dass jeder Dritte Bewerber eine One-Click-Bewerbung \u00fcber seine Profile in den Business-Netzwerken Xing und LinkedIn mehr als begr\u00fc\u00dfen w\u00fcrde.<\/p>\n<h3>Vorteile des Mobile Recruiting f\u00fcr Unternehmen<\/h3>\n<p>Unternehmen agieren also an ihren Kandidaten vorbei, wenn sie deren Bed\u00fcrfnisse nicht ernstnehmen und mobiles Recruiting weiterhin verweigern. Dabei h\u00e4lt das Mobile Recruiting auch f\u00fcr Arbeitgeber zahlreiche Vorteile bereit: Die Reichweite des Unternehmens vervielfacht sich. So werden mehr potentielle Bewerber angesprochen und die Auswahl aus qualifizierten Kandidaten steigt durch die h\u00f6here Anzahl der eingehenden Bewerbungen.<br \/>\nJobs m\u00fcssen aufgrund des demografischen Wandels und des daraus resultierenden Fachkr\u00e4ftemangels ebenso an den Endkunden (also den Bewerber) vermarktet werden wie alle anderen Produkte auch. Mobile Recruiting bietet Unternehmen die M\u00f6glichkeit, (auch im Hinblick auf das Employer Branding) aus der Masse der konkurrierenden Arbeitgeber als besonders kompetent und innovativ herauszustechen.<br \/>\nHinzu kommt die Schnelligkeit der Kommunikation. Durch die kurze Bewerbungszeit lassen sich auch f\u00fcr kurzfristig zu besetzende Stellen qualifizierte Interessenten anwerben. Dar\u00fcber hinaus minimiert sich der Verwaltungsaufwand in der Personalabteilung. Effizienz l\u00e4sst gr\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<h3>Dringender Handlungsbedarf bei der technikgest\u00fctzten Personalbeschaffung<\/h3>\n<p>Leider lassen viele Unternehmen die vielf\u00e4ltigen Chancen, die das Mobile Recruiting bietet, ungenutzt. Dabei ist Mobile Recruiting auf langfristige Sicht unverzichtbar. Es ist nichts anderes als die folgerichtige Anpassung an die technologischen Entwicklungen der letzten Jahre und das ver\u00e4nderte Mediennutzungsverhalten der Menschen \u2013 sprich ihrer zuk\u00fcnftigen Mitarbeiter.<br \/>\nEs ist an der Zeit, die richtigen Instrumente und Kan\u00e4le auszuw\u00e4hlen, um passende Kandidaten bestm\u00f6glich anzusprechen. Es f\u00fchrt kein Weg daran vorbei, die Nutzungsgewohnheiten der potentiellen Bewerber kennenzulernen und entsprechende, moderne Recruiting-Ma\u00dfnahmen zu ergreifen.<\/p>\n<p>Quellen:<br \/>\nhttps:\/\/wollmilchsau.de\/personalmarketing\/mobile-recruiting-studie-2016-personaldienstleister\/<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.mynewsdesk.com\/de\/jobstairs\/pressreleases\/umfrage-bewerber-4-punkt-0-so-denken-bewerber-1511202\">http:\/\/www.mynewsdesk.com\/de\/jobstairs\/pressreleases\/umfrage-bewerber-4-punkt-0-so-denken-bewerber-1511202<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die mobile Internetnutzung ist l\u00e4ngst zum festen Bestandteil unseres allt\u00e4glichen Lebens geworden. Wenn wir via Smartphone und Tablet shoppen gehen, Kinokarten reservieren oder den n\u00e4chsten Urlaub buchen k\u00f6nnen, wieso sollte sich nicht auch ein neuer Job online ergattern lassen? Die digitale Jobsuche ist jedenfalls bereits seit geraumer Zeit Usus. 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