{"id":374,"date":"2017-08-14T11:44:33","date_gmt":"2017-08-14T09:44:33","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.hijob.me\/?p=374"},"modified":"2022-03-03T12:11:03","modified_gmt":"2022-03-03T11:11:03","slug":"die-perfekte-stellenanzeige","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hijob.me\/blog\/archiv\/die-perfekte-stellenanzeige\/","title":{"rendered":"Die perfekte Stellenanzeige:  7 Geheimnisse \u00fcber das Schreiben von Jobangeboten"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"zxx\">&#8222;Wir sind &#8211; wir suchen &#8211; wir fordern &#8211; wir bieten&#8220;. Nach diesem Prinzip bauen Unternehmen bereits seit Dekaden<\/span><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"> <span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"zxx\">ihre Jobausschreibungen auf. Einst konnte sich der Recruiter nach der Ver\u00f6ffent\u00adlichung der Stellenanzeige gelassen zur\u00fccklehnen. Er wartete ab, bis sich die passenden Kandidaten bei ihm meldeten. Doch die Zeiten des Post and Pray-Recruiting sind definitiv vorbei. Immerhin verzeichnet bereits <a href=\"https:\/\/www.staufenbiel.de\/magazin\/bewerbung\/recruitingtrends-2017-so-ticken-personalabteilungen.html\">\u00fcber die H\u00e4lfte<\/a> der Unternehmen starke oder gar sehr starke Engp\u00e4sse bei der Stellenbesetzung. Doch k\u00fchne Personaler k\u00f6nnen dem demografisch\u00aden Schreckgespenst mit zeitgem\u00e4\u00dfer Anzeigengestaltung in den Weg treten.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Auch wenn die Stellenanzeige in den letzten Jahrzehnten einen starken Wandel \u2013 von der piefigen Printanzeige im hiesigen K\u00e4seblatt zum mehr oder minder flotten Inserat im World Wide Web \u2013 erlebt hat, hat sich ihr Stellenwert als wirksamste aller Personalbeschaffungsma\u00df\u00adnahmen nicht ge\u00e4ndert. Sie ist nach wie vor das effektivste Tool im Werkzeugkasten des Re\u00adcruiters. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die folgenden 7 Tipps zum Schreiben des idealen Jobangebots helfen Ihnen, die rich\u00adtigen Kandidaten f\u00fcr Ihre Vakanz zu begeistern.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">H\u00e4ufig geraten Anzeigentexte zum regelrechten Kandidatenschreck: Laut einer aktuellen <a href=\"https:\/\/www.textkernel.com\/de\/club-der-gleichen-edition-stellenanzeigen\/\">Ar\u00adbeitsmarktstudie<\/a>\u00a0des Software-Unternehmens Textkernel sind die Stellenausschreibungen deutscher Unternehmen an Aussagekraft und Einfallsreichtum kaum zu unterbieten. Dar\u00fcber hinaus weisen sie handwerkliche Fehler in rauen Mengen auf: Nichtssagende F\u00fcllw\u00f6rter formen sich zu in Textbleiw\u00fcsten verendenden, inhaltslosen Bandwurms\u00e4tzen. Ein derart liebloses Bou\u00adquet geistt\u00f6tender Belanglosigkeiten vergrault jeden noch so motivierten Bewerber. Das muss nicht sein. H\u00f6chste Zeit also, sich damit auseinanderzusetzen, wie Sie die optimale <a href=\"http:\/\/blog.hijob.me\/modernes-recruiting\/mobile-recruiting-fehlanzeige-statt-moderner-stellenanzeige\/\">Stellenan\u00adzeige<\/a> verfassen und sich erfolgreich aus der Masse des Einheitsbreis der substanzlosen Kandi\u00addatenansprache abheben.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<h2 lang=\"zxx\" align=\"LEFT\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\"><b>1. Die Stellenanzeige ist die Visitenkarte Ihres Unternehmens<\/b><\/span><\/span><\/span><\/h2>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Eine Stellenanzeige ist nichts anderes als eine Werbebotschaft f\u00fcr Ihr Unternehmen. Ihr Sinn und Zweck ist es, potentielle Bewerber anzusprechen und sie f\u00fcr die zu besetzende Position zu interessieren.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Einerseits gilt es nat\u00fcrlich, eine m\u00f6glichst gro\u00dfe Anzahl an qualifizierten Talenten anzusprechen. <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Andererseits sollte das Stellenprofil auch nicht zu vage formuliert sein. Schlie\u00dflich wollen Re\u00adcruiter nicht von einer Flut von Bewerbungen \u00fcberrollt werden, die aufgrund eines unpassen\u00adden Qualifikationsprofils von vornherein unge\u00adeignet sind. Der Schl\u00fcssel liegt im richtigen Ver\u00adh\u00e4ltnis von Anreiz und Anspruch: Die perfekte Stellenanzeige ist schlicht und attraktiv zugleich.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Das ist es auch, woran viele Anzeigentexte seit jeher kranken: Recruiter fabrizieren tragischer\u00adweise seit De\u00adkaden denselben Milchschaum: Langweilig, ohne Innovation und vor allen Dingen an den Bed\u00fcrfnissen der Bewerber vorbei. Entweder der Interessent wird mit einem Roman voller unwichtiger Informationen konfrontiert oder man pr\u00e4sentiert ihm eine lieblose Aufz\u00e4hlung von allgemeinen Aufgaben und Anforderungen, die nicht einmal im Ansatz klarmacht, was die Stelle konkret beinhaltet.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Sehen Sie es einmal so: Sie bewerben sich bei Ihren zuk\u00fcnftigen Mitarbeitern! Und die sind in Zeiten des War of Talents in vielen Bereichen schwer umk\u00e4mpft. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Schon der erste Textabschnitt kann dar\u00fcber entscheiden, ob Ihre Stellenanzeige (und somit auch Sie als Arbeitgeber) als interessant wahrgenommen oder abgelehnt wird. Ganze <a href=\"https:\/\/www.jobnet.de\/presse\/geny-beklagt-stellenanzeigen-von-der-stange\">neun von zehn Bewerbern<\/a> beanstanden die sprachliche Eint\u00f6nigkeit in Anzeigentexten, welche die in\u00adserierenden Unternehmen austauschbar und wenig innovativ erscheinen lassen. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Veranstalten Sie also kein Ballett der Bedeutungslosigkeit sondern beginnen Sie Ihr Jobangebot mit einem schwungvollen und vor allem aussagekr\u00e4ftigen Einstieg. Legen Sie besonders gro\u00dfen Wert auf Information und Pr\u00e4zision. Umrei\u00dfen Sie die Aufgabenschwerpunkte und er\u00adforderlichen Qualifikationen so verst\u00e4ndlich und anschaulich wie m\u00f6glich. Eine Aneinander\u00adreihung von beliebigen Schlagw\u00f6rtern und l\u00e4ngst por\u00f6sen Wortbausteinen interessiert nieman\u00adden. Machen Sie deutlich, nach wem genau Sie suchen! Die perfekte Anzeige vermittelt kurz und knapp ein pr\u00e4zises Bild von der Stelle.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<div id=\"sdfootnote1\">\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\"><b>2. Mobiloptimierung ist ein Muss<\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">77% aller Jobsuchen beginnen heute auf dem Smart\u00adphone. Soviel ist hinl\u00e4nglich bekannt. Doch noch immer ist das Thema Mobile Re\u00adcruiting nicht so ganz in den Personal\u00adabteilungen angekommen. Viel zu oft lassen Einstellungsprozesse in puncto mobiler Kom\u00adpatibilit\u00e4t, <a href=\"http:\/\/blog.hijob.me\/recruiting-analytics\/\">Transparenz<\/a> und Pr\u00e4zision allerhand zu w\u00fcnschen \u00fcbrig.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Unabh\u00e4ngig davon, ob Sie eine Stellen-anzeige in Ihrem eigenen Online-Karriere-bereich oder auf einer Jobb\u00f6rse ver\u00f6ffentlichen <\/span><span style=\"font-family: nduitITC-Light,\uf3b84\u3fcc\u1022;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"zxx\">\u2013 <\/span><\/span><\/span><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"zxx\">an der Mobiloptimierung f\u00fchrt kein Weg vorbei.<br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"zxx\">Der erste Grund hierf\u00fcr liegt beim potentiellen Kandidaten: F\u00fcr Digital Natives ist die Jobsuche in digitalen Gefilden eine Selbstverst\u00e4nd\u00adlichkeit. Die Gefahr, dass sich diese potentiellen Bewer\u00adber angesichts altmodischer Bewerbungsverfahren und unkomfortabler Medienbr\u00fcche frustriert abwenden, wird von Tag zu Tag gr\u00f6\u00dfer. <\/span><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Dar\u00fcber hinaus erscheinen mobil-optimierte Webseiten im Suchmaschinen-Ranking sehr viel weiter oben als solche, die auf Responsive Design verzichten.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\"><b>3. Der erste Eindruck z\u00e4hlt: die Gestaltung der Stellenanzeige<\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Viel zu h\u00e4ufig geht es in Stellenanzeigen zu wie in Rudis Resterampe: Aufgaben und Anfor\u00adderungen werden achtlos zusammengew\u00fcrfelt, der Text mit \u00fcberfl\u00fcssigen Informationen \u00fcber\u00adfrachtet. Wen wundert es da, dass der erhoffte R\u00fccklauf von Bewerbungen ausbleibt? <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<\/div>\n<div><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die Zeitspanne, in der ein Interessent \u00fcber die Relevanz eines Stellenangebots entscheidet, ist knapp. Die optimale Jobanzeige erm\u00f6glicht ihm, bereits auf den ersten Blick einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen, ob er und der angebotene Job zueinander passen. Schl\u00fcsselinformationen wie Jobtitel, Standort und die Art der Anstellung m\u00fcssen demnach sofort zu erfassen sein.<\/span><\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die meisten Personaler ziehen eine \u00fcbersichtliche Struktur dem kreativen Design in Bewer\u00adbungsdokumenten wie dem <a href=\"http:\/\/blog.hijob.me\/press\/lebenslauf\/\">Lebenslauf<\/a> vor. Gestalten Sie Ihr Stellenangebot ebenso \u00fcber\u00adschaubar. Eine gut gegliederte Jobbeschreibung l\u00e4dt zum Verweilen und schlie\u00dflich auch zum Bewerben ein.<\/span><\/span><\/span><\/div>\n<div><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">W\u00e4hlen Sie einen treffenden Titel, der zu dem wahrscheinlichen Suchbegriff Ihrer Zielgruppe passt. Denn skurrile und vermeintlich einfallsreiche Stellenbezeichnungen verfehlen in den meisten F\u00e4llen ihre Wirkung. Beschreiben Sie anschlie\u00dfend kurz die Kernaufgaben der Position und nennen Sie die wichtigsten Kriterien, die der Bewerber unbedingt erf\u00fcllen muss. Mehr ist im ersten Schritt nicht notwendig.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/div>\n<div>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Neben der Verst\u00e4ndlichkeit hat die klare Gestaltung auch positive Auswirkungen auf die Auf\u00adfindbarkeit Ihrer Anzeige: Durch die m\u00f6glichst pr\u00e4zise Auswahl von Formulierungen zur Be\u00adschreibung der vakanten Position erh\u00f6hen Sie die Platzierung in den Trefferlisten der Suchma\u00adschinen und maximieren so die Reichweite Ihrer Stellenanzeige. Je h\u00f6her die Zahl der erreich\u00adten Zielpersonen, desto h\u00f6her die Wahrscheinlichkeit, den Traumkandidaten zu erwischen.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\"><b>4. Unternehmensinfos in epischer Breite sind in der Stellenanzeige \u00fcberfl\u00fcssig<br \/>\n<\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Oftmals beginnen Stellenanzeigen mit einer nahezu einschl\u00e4fernden Unternehmensbeschrei\u00adbung im Umfang eines russischen Romans: Was Ihr Betrieb so Tolles macht, wie viele moti\u00advierte Mitarbeiter bei Ihnen besch\u00e4ftigt sind, in welchen exotischen L\u00e4ndern Sie agieren und welche tollen Kunden Sie haben. Und? Was wollen Sie dem Bewerber damit mitteilen? F\u00fcr den Kandidaten sind all das Zahlen, Daten und Fakten, die er auf Ihrer Homepage besser nach\u00adlesen kann. Generell gilt: In der K\u00fcrze liegt die W\u00fcrze. Hier ist es mit einem einfachen Link zu Ihrer Website statt einer langatmigen Nacherz\u00e4hlung Ihrer Unternehmenshistorie bereits getan. Das spart Zeit und Platz. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\"><b>5. Beschr\u00e4nken Sie sich in der Stellenanzeige auf das Wesentliche<br \/>\n<\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Ziel einer jeden Job-Offerte ist es, den Leser \u00fcber eine freie Stelle zu informieren. Nicht mehr und nicht weniger. Gerade bei der digitalen Jobsuche stehen besonders kurze Jobbeschrei\u00adbungen mit Inhalten, die rasch geladen und leicht erfasst werden k\u00f6nnen in der Gunst der Bewerber. Machen Sie m\u00f6glichst in einem Satz verst\u00e4ndlich, worum es bei der ausgeschrieben\u00aden Stelle geht. <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Viele Personal-abteilungen laden ihre Kandi-daten zum pr\u00e4historisch an-mutenden <\/span><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Bewerbungs-Bullshit-Bingo<\/span><span style=\"font-family: Arial,serif;\">: <span style=\"font-size: medium;\">Gesucht wird beispielsweise der \u201ekommunikative Teamplayer\u201c, welcher mit einer \u201eleistungsgerechten Verg\u00fctung\u201c gek\u00f6dert werden soll, die er sich in einem &#8222;angenehmen Ar\u00adbeitsumfeld&#8220; ver\u00addienen kann. G\u00e4hn!<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Dabei k\u00f6nnte es so einfach sein. 88% der Kandidaten w\u00fcnschen sich nichts mehr als einen <a href=\"http:\/\/blog.hijob.me\/bewerbungshuerde-senken\/\">unkomplizierten Bewerbungspro\u00adzess<\/a>, der ihnen die Eignung f\u00fcr den Job bereits im Vor\u00adfeld transparent macht. Und diese <a href=\"http:\/\/blog.hijob.me\/press\/transparenz-im-recruiting-markt\/\">Transparenz<\/a> beginnt schon im ersten Satz der Stellenanzeige. Leere Wort\u00adh\u00fclsen und phrasenhafte Ausschm\u00fcckungen haben Sie also gar nicht n\u00f6tig.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<\/div>\n<h2 align=\"LEFT\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\"><b>6. Nennen Sie in Ihrer Stellenanzeige nur Must-Have-Kriterien<\/b><\/span><\/span><\/span><\/h2>\n<p align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Muss der Kriterienkatalog in Ihrem Jobangebot vom Bewerber eigentlich wirklich kumulativ erf\u00fcllt werden? Oder reicht es nicht vielleicht aus, wenn Ihr Kandidat die tats\u00e4chlich relevanten 3 oder 4<\/span><b> <\/b><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Schl\u00fcssel-Kriterien erf\u00fcllt? Dann<\/span><b> <\/b><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">verdeutlichen Sie dies doch in Ihrer Jobanzeige und nennen Sie ausschlie\u00dflich absolute Must-Have-Kriterien. Streichen Sie platzraubende Softskills wie Flexibilit\u00e4t, Team- und Kommunikationsf\u00e4higkeit aus der Aufz\u00e4hlung der geforderten Qualifi-kationen. Diese k\u00f6nnen Sie ohnehin erst im pers\u00f6nlichen Dialog beurteilen.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Und hier die ber\u00fchmte Ausnahme, die die Regel best\u00e4tigt: Fassen Sie sich in allem so kurz wie m\u00f6glich \u2013 au\u00dfer bei Kriterien, die auf eine eventuelle Ungleichbehandlung von Bewerbern schlie\u00dfen lassen <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">k\u00f6nnten. <\/span><\/span><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Achten Sie darauf,<\/span> <span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">bestimmte Merkmale von Bewerbern in Ihrem An\u00adzeigentext nicht als Auswahlkriterium darzustellen. Mit anderen Worten: Beachten Sie unbedingt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG)! Unbedachte Formulierungen k\u00f6nnen schnell als Diskriminierung ausgelegt und zum finanziellen und gesch\u00e4ftssch\u00e4digenden Verh\u00e4ngnis werden. Setzen Sie auf eine m\u00f6glichst neutrale Diktion und tilgen Sie Floskeln, die einen Bezug zu folgenden Kriterien haben: Geschlecht, ethnische Herkunft, Religionszugeh\u00f6rigkeit \/ Welt\u00adanschauung, Behinderungen, Alter und sexuelle Identit\u00e4t. Unternehmen, die sich in Ihren Stel\u00adlenausschreibungen nicht an die Vorgaben des AGG halten, riskieren, sich gerichtlich mit Be\u00adwerbern auseinandersetzen zu m\u00fcssen. Allgemein gilt: Beschreiben Sie die Stelle, nicht den Kandidaten.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: large;\"><b>7. <\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: large;\"><b>Bessere Stellenanzeige = Bessere Bewerber<\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Bewerber haben sich in den vergangenen Jahrzehnten an die Phrasendrescherei in Stellen-anzeigen angepasst. Wer seine Jobausschreibung ausschlie\u00dflich mit Worth\u00fclsen be\u00adst\u00fcckt, braucht sich nicht wundern, wenn Bewerber diese Floskeln in ihre Anschreiben \u00fcbernehmen. Am Ende wissen weder Kandidaten noch Unternehmer, mit wem sie es jeweils zu tun haben.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><a href=\"http:\/\/blog.hijob.me\/press\/modernesrecruiting\/\">Modernes Recruiting<\/a> ist <a href=\"http:\/\/blog.hijob.me\/matching\/\">Matchmaking<\/a>. Geben Sie Ihren Interessenten einen Eindruck davon, was sie in der ausgeschriebenen Position erwartet und was genau Sie im Gegenzug von Ihren zuk\u00fcnftigen Mitarbeitern verlangen.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Die Kunst der Stellenausschreibung besteht vor allen Dingen darin, m\u00f6glichst zahlreiche poten\u00adtielle Bewerber anzusprechen \u2013 aber gleichzeitig auch die richtigen. Letztendlich z\u00e4hlt nicht die Masse der eingehenden Bewerbungen, sondern die Qualit\u00e4t und Passgenauigkeit der Kandi\u00addaten \u2013 und die l\u00e4sst sich durch eine moderne, auf ihre Essenz reduzierte Stellenanzeige be\u00adeinflussen.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Wir sind &#8211; wir suchen &#8211; wir fordern &#8211; wir bieten&#8220;. Nach diesem Prinzip bauen Unternehmen bereits seit Dekaden ihre Jobausschreibungen auf. Einst konnte sich der Recruiter nach der Ver\u00f6ffent\u00adlichung der Stellenanzeige gelassen zur\u00fccklehnen. Er wartete ab, bis sich die passenden Kandidaten bei ihm meldeten. Doch die Zeiten des Post and Pray-Recruiting sind definitiv vorbei. Immerhin verzeichnet bereits \u00fcber die H\u00e4lfte der Unternehmen starke oder gar sehr starke Engp\u00e4sse bei der Stellenbesetzung. Doch k\u00fchne Personaler k\u00f6nnen dem demografisch\u00aden Schreckgespenst mit zeitgem\u00e4\u00dfer Anzeigengestaltung in den Weg treten.<\/p>\n<p>Auch wenn die Stellenanzeige in den letzten Jahrzehnten einen starken Wandel \u2013 von der piefigen Printanzeige im hiesigen K\u00e4seblatt zum mehr oder minder flotten Inserat im World Wide Web \u2013 erlebt hat, hat sich ihr Stellenwert als wirksamste aller Personalbeschaffungsma\u00df\u00adnahmen nicht ge\u00e4ndert. Sie ist nach wie vor das effektivste Tool im Werkzeugkasten des Re\u00adcruiters.<\/p>\n<p>Die folgenden 7 Tipps zum Schreiben des idealen Jobangebots helfen Ihnen, die rich\u00adtigen Kandidaten f\u00fcr Ihre Vakanz zu begeistern.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":490,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[128],"tags":[50,51,41,57,54,13,48,22,23,58,49,24,55,25,59,26],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.hijob.me\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/374"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.hijob.me\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.hijob.me\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hijob.me\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hijob.me\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=374"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.hijob.me\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/374\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1682,"href":"https:\/\/www.hijob.me\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/374\/revisions\/1682"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hijob.me\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/490"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.hijob.me\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=374"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hijob.me\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=374"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hijob.me\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=374"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}